RadioTheater | nobsinn

RadioTheater

 

Mit dem GEZ Gebühren-Umbau wird es langsam ernst! Einen prima Kommentar von Christoph Lemmer finden Sie bei der Radioszene, einem Forum  für Radiomacher.

 

 

 

Veröffentlicht am 28.04.2011

Beitrag gesendet am 15.04.2011 im RadioTheater

Ja, die Sendungen von Radio Darmstadt unterliegen der öffentlichen Kritik. Auch meine Sendung das „RadioTheater“ schließe ich da mit ein. Das Protokoll des programmorganisierenden Gremiums bei Radio Darmstadt, der Programmrat, versucht dieser öffentlichen Kritik zu entgehen  und kritisiert das eigene Radio gleich mal selber. Dies soll einer besseren Akzeptanz beim nichthörenden Publikum zu Gute kommen. So wurde auch diese meine Sendung unter die Lupe genommen. Hier ein Auszug aus der Sendekritik, sie ist relativ kurz und bescheiden.

Zitat Programmratsprotokoll 11.04.2011: „Das RadioTheater wurde von der U-Red. (Harald S.) gehört. Die Senderkennung fehlte komplett. Musik für das Radio nicht so geeignet, da die Musik stellenweise sehr leise ist und kaum hörbar, teilweise fast 1 Min. lang. Wenn die Musik laut war, war sie übersteuert. Pegeldisziplin: Mangelhaft. Zu beiden Musikstücken gab eskeine Information.“ Harald S. hat also die Sendung gehört, anscheinend müssen diejenigen die sich kritisch mit einer Sendung beschäftigen ihren Nachnamen verbergen um in der Öffentlichkeit des Senders und natürlich jetzt auch bei meinen Hörern und Hörerinnen anonym zu bleiben.Also Harald S. schreibt ohne die Hintergründe zu kennen:
„ Die Senderkennung fehlte komplett“
Da mir durch den Vorstand von Radar in einem gerichtlichen Vergleich 2 Stunden Sendezeit ohne Auflagen zugestanden wurde, gehe ich davon aus, meine Sendung auch ohne den Hinweis auf Radio Darmstadt gestalten zu dürfen. Aber der hörende Harald S. kennt wahrscheinlich diese Hintergründe nicht und geht von Vereinbarungen unter den Vereins-Mitgliedern von Radar e.V. aus, die für mich keine Geltung haben.
Satz 2 „Musik für das Radio nicht so geeignet, da die Musik stellenweise sehr leise ist und kaum hörbar, teilweise fast 1 Min. lang“.
Hier handelt es sich wohl um ein sehr eingeschränktes Weltbild, wie Radio zu sein hat. Ich möchte hier nicht in aller Breite die Funktion des Nichtkommerziellen Rundfunks in Hessen darlegen, aber würde Harald S. nachlesen welche Aufgabe NKL hat, würde er die Zauberworte „Publizistische Ergänzung“ finden und darüber nachdenken, dass die Radiowelt nicht nur aus Dudelmusik und dummen Moderatorengeschwätz besteht, sondern auch Eigenwilligkeit und „Weh tun“ mit einschließt.
Satz 3 „Wenn die Musik laut war, war sie übersteuert. Pegeldisziplin: Mangelhaft“.
Das ist ein Hausgemachtes Problem von Radio Darmstadt. Die Beherrschung der Technik einzelner Sendenden Mitglieder von Radar war noch nie perfekt. Da ich aus meinem Wohnzimmer sende habe ich bei mir die volle Kontrolle über mein abgegebenes Signal. Und wenn mein mit – 10 db abgegebener Pegelton bei Radar nicht eingepegelt wird, ist das nicht mein Problem.
Satz 4  „Zu beiden Musikstücken gab es keine Information“
Um es noch mal zu verdeutlichen es handelt sich in meiner Sendung nicht immer um Musik sondern auch um Klangexperimente bzw. um Soundscapes aus allen Bereichen unserer akustischen Welt. Da gibt es bei mir auch mal eine U- Bahn Fahrt vom Riederwald zum Hauptbahnhof und obendrauf noch das Geräusch eines abfahrenden TGV im Hauptbahnhof in Frankfurt. Diese Art Radiobeiträge bedürfen keiner Erklärung und Interpretation. Interpretationen würde einem bürgerlichen Verständnis von Kulturschaffen folgen, dem ich nicht anhänge.
Fazit: Gerade dieses Darmstädter Radio bietet die Chance neue- und zeitgenösschische Musik unprätentiös und ohne schön Reden den Hörern und Hörerinnen näher zu bringen. Ich sag mal es darf auch ausgeschaltet werden. Und so empfehle ich auch Harald S.: Wie wäre es mit den original Unterhaltungssendern aus Hessen und Rheinland Pfalz……. , und man denke jetzt bloß nicht das ich ärgerlich sei über die Kritik am RadioTheater, nein ich bin eher amüsiert über die Gelegenheit das ich diesen Kommentar verfassen durfte.

Veröffentlicht am 16.04.2011

Warum musste ich aus meinem Wohnzimmer senden?

Mein Homestudio

Ich sendete  aus meiner Wohnstube, da mir der Radar e.V. ein nicht begründetes Hausverbot auferlegt hatte. Diese Sendung, die Sie freitags von 19:00 bis 21:00 auf UKW 103,4 hören konnten, musste  ich mir erst gerichtlich im Sommer 2009 erstreiten.

Nun hat sich der Programmrat von Radar eV. bei mir darüber mokiert, dass ich dies vor meiner eigentlichen Sendung immer wieder mal den Hörern und Hörerinnen erzählte. Dies entsprach meinem damaligen Stand in der Wahrnehmung meiner Rechte beim Nichtkommerziellen Lokalen Hörfunk in Darmstadt. Um den Programmrat aufzuklären: Es handelte sich um einen geschlossenen Vergleich mit dem Vorstand von Radar e.V. der bis zu dem Zeitpunkt galt an dem die Lizenz neu an Radar e.V. vergeben wurde. Das  Vereinsradio “Radar” hat sich in 2012 nicht bemüht diesen Vergleich irgendwie sinnvoll zu einem Ende zu bringen.

2.1.2013

 

 

Eine Beurteilung der jetzigen NKL Szene in Darmstadt wird sicher noch folgen, das Jahr ist noch jung und Erfahrungen sind noch nicht gemacht.

Veröffentlicht am 07.03.2011

Das RadioTheater, eine Sendung bei Radio Darmstadt immer freitags von 19:00 bis 21.00 Uhr

In meiner  Sendung „RadioTheater“ kehre ich das ökonomisch funktionierende Radioprinzip um und arbeite mit meiner Sendungen an einem Konzept für Radiokunst, welches den ökonomischen Zwängen zuwiderläuft und Ausdruck  für künstlerisch subkulturelles Schaffen sein kann. Mein  Konzept sieht vor, Klangwelten vorzustellen die über das gewohnte Hörbild eines Radiosenders hinausgehen und Eindrücke akustischer Sphären aus dem Alltag und meiner Klangwerkstatt vermitteln. Ob es sich um Musik oder ein Klangexperimente handelt  entscheidet der Hörer und die Hörerin. Neben den Angekündigten Klang- und Soundexperimenten sind  auf meinem Sendeplatz auch Hörstücke und Beiträge unterschiedlicher Produzenten zu hören.

 

Veröffentlicht am 06.03.2011